Was ist Geistige Fotografie

Wir Kreative haben im Laufe der Zeit schon so viele gute Arbeiten realisiert, aber nur wenige zählen zu den wirklich absoluten High Lights.

Warum ist das so?

Ein Fotograf, der kontinuierlich herausragende Fotografie erschafft, denkt, lebt und handelt im fotografischen Sinne. Fotografen wie Albert Watson oder Irving Penn erschaffen und erschufen Fotografie jenseits aller Strömungen. Sie selbst sind die Strömung oder lösten durch ihre Bilder Strömungen aus. Herausragende Bilder sind zeitlos und gefüllt mit universeller Weisheit.

Was ist damit gemeint?

Die äußere Natur der Fotografie nimmt man mit den nach außen gerichteten Sinnesorganen auf. Das dazugehörige Innere der Natur der Fotografie, die Seele, den Geist nimmt man mit liebender Hingabe, mit dem inneren Auge – dem Herzen wahr. Echte und wahrhaftige Fotografie  braucht beide Wahrnehmungsmöglichkeiten die nur der Mensch durch sein Bewusstsein erkennen und nutzen kann. Das ist mit Geistige Fotografie gemeint. Sie führt zu vollendeten Ideen und nachhaltigen Bildern.

Geistige Fotografie ist das Einbringen des universellen Bewusstseins des Fotografen in die bildliche Darstellung der schöpferischen Natur von Mensch, Tier und Pflanzen.

Das Bild der kleinen Schildkröte berührt, weil die universelle Ethik darin enthalten ist.

Wenn Dein Gegenüber Deine Wertschätzung und Hingabe spürt, beginnen Fotos zu sprechen.

Ich kenne Fotografen, die im wahrsten Sinne „wundervolle“ Fotos kreieren. Sie fühlen das Wunder – volle, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie folgen intuitiv ihrem Sehnen und zeigen uns durch ihre Hingabe, Ausdauer und Feinsinnigkeit Bilder unserer Erde, die voller Wunder sind.

Wenn ein Sebastião Salgado, ein Nick Brandt oder ein Audun Rikardsen unterwegs sind, bewegen sich wahrhaftige „Engel“. Sie sind eins mit sich und der Welt und dem, was sie gerade tun. Sie spüren den vollendeten Kreislauf, indem sie selbst existieren und begegnen ihm in voller Würde, Hochachtung und Respekt. Geistige Fotografie geht noch einen Schritt weiter.

Geistige Fotografie ist die Erinnerung an das Wesentliche, die Wahrheit und das Wunder, in Dir.

Geistige Fotografie ist die höchste Form der Fotografie, die die universelle Weisheit im Bild darstellt.

Darum ist wahr, was der Heilphilosoph David Wared unter anderem dazu sagt:

„Bilder die berühren, werden von Menschen gemacht, die selbst berühren und sich berühren lassen.“

Warum Geistige Fotografie

Geistige Fotografie erweitert das Bewusstsein unserer Welt, ist aber ohne unser eigenes erweitertes Bewusstsein nicht zu verwirklichen.

Das Geistige in der Fotografie lässt die Form hinter der Form erkennen. Sie geht weit über das Dingliche, Formbehaftete und Ästhetische hinaus.

Der Geistige Fotograf verleiht der fotografischen Abbildung mindestens eine weitere Dimension, nämlich die seiner Geisteshaltung. Ein fühldenkender Mensch hebt sein Wissen durch die Öffnung seines Herzens an und erlangt so Weisheit. Geistige Fotografie entgrenzt Fotografie. Das heißt – Andere nicht zu be-grenzen, sondern sie anzunehmen und zu impulsieren. Das ist innere Größe, das nenne ich Freiheit. Freiheit bedeutet sich selbst nicht zu reduzieren. Es geht darum, keinerlei Erniedrigung gegenüber jedweder Form auszuüben, sondern sie gänzlich zu vermeiden. Die Würde ist allen angeboren, jedem Tier, jeder Pflanze und jedem Menschen.

Meine Erfahrungen sagen mir, dass es viele Menschen gibt, die auf der Suche nach mehr Tiefe in ihrem Leben sind und mehr als z.B. nur Kamerabediener sein wollen. Ich selbst war ein Suchender und wurde an mein Sehnen erinnert. Habe vieles ausprobiert und vieles wieder verworfen. In Köln habe ich Fotoingenieurwesen studiert und als Diplom Fotoingenieur abgeschlossen. Nach etlichen nichtssagenden Bewerbungsgesprächen im Handel und der Industrie habe ich erkannt, – wenn ich lebendig und richtig fotografieren lernen möchte, dann brauche ich einen Meister. Dem bin ich in meinem Leben 2 mal begegnet. Dieses Glück und meine Erkenntnisse daraus möchte ich an interessierte Menschen gerne weitergeben, um sie schneller und effektiver an ihr gewünschtes Ziel zu bringen.

Unsere Welt ruft immer mehr nach einer Fotografie, die nicht nur abbildet, sondert bildet, die nicht nur darstellt, sondern klarstellt, eine Fotografie, die IST und nicht nur scheint, eine Fotografie, die Dich wirklich berührt.

Grundsätzliches zur Fotografie

Grundsätze in der Fotografie, von den Anfängen bis heute

Seit der Entdeckung der Fotografie, hat sich an ihren elementaren Parametern bis heute nichts geändert. Physikalisch gesehen geht es darum, Licht nachvollziehbar und kontrolliert durch eine Öffnung gelangen zu lassen und auf einem lichtempfindlichen Träger zu lagern. Ob Film oder Sensor, spielt dabei kaum eine Rolle.

Ähnlich wie beim Automobil, das zunächst dazu diente den Menschen schneller von A nach B zu befördern, ist daraus ein facettenreicher Luxusartikel geworden. Die Strecke von A nach B bleibt nach wie vor die gleiche. Wie beim Automobil hat sich die Fotokamera ebenfalls zu einem High-End Artikel entwickelt, die als solche große Arbeitserleichterung mit sich bringt. An den grundlegenden Parametern aber (wieviel Licht in welcher Zeit auf Lichtempfindlichkeit trifft) hat sich nichts verändert.

Ein Fotograf ist jemand, der im besten Falle die Vielfalt der kombinierbaren Parameter versteht und gekonnt einzusetzen weiß.

Hiernach kommt lange nichts. Am klaren Horizont zeichnet sich aber etwas Wesentliches und Wichtiges ab. Das, was Fotografie vom Alltäglichen unterscheidet und in der Tat wirklich ausmacht!

Es ist die Persönlichkeit und die Weisheit des Menschen, der fotografiert, egal ob er oder sie kommerziell, redaktionell oder künstlerisch unterwegs ist. Die Fotos dieser Persönlichkeiten besitzen eine Handschrift. Hiernach kommt wieder lange nichts. 

Weltweit hat bis heute niemand über die Geistigkeit der Fotografie nachgedacht, gesprochen, geschweige darüber geschrieben, außer dem Heilphilosophen David Wared, der mich seit einigen Jahren begleitet und impulsiert.

Unzählige Portraits von Menschen, Tieren und Pflanzen, gut tausend Veröffentlichungen für Werbeagenturen, Verlage und Direktkunden, Foto-Ausstellungen, Bücher und ferne Reiseziele habe ich gebraucht, um die Universalität der Fotografie zu erkennen.

Sie ist einzigartig und ein völliges Novum. Lerne durch mich die Fotografie neu zu betrachten, damit die neuen Fotos das Antlitz der Welt verändern. 

Sie braucht genau Dich.