Was ist Geistige Fotografie

Geistige Fotografie ist von Natur aus der klare und höchste Ausdruck der Fotografie

Nach 36 Jahren Werbefotografie bedeutet für mich als Fotografen die Geistige Fotografie das bewusste Verbundensein mit mir selbst und der höheren Ordnung.

Diese Verbundenheit prägt mein gesamtes Handeln und Menschsein. Es gibt mir die Gewissheit und das absolute Vertrauen in das Vorhandensein meiner immer währenden, freudigen und lebendigen Kreativität. 

Mit dieser inneren Fülle entstehen Fotografien, die das Unsichtbare, das Verborgene und das uns Verbindende sichtbar machen.

Ich lade dich ein, im Augenblick zu verweilen und vollkommen offen das Wirkliche anzunehmen.

Wenn sich der unsichtbare Wind mit seiner Kraft in ziehenden Wolken, tosenden Wellen oder sich biegende Bäume zeigt, fühle ich eine umhüllende Geborgenheit. Das wird mir auch bewusst, wenn im Herbst die Bäume ihre Blätter ablegen, ich auf meinem Weg darüber gehe und das Knistern der berstenden Blätter aufnehme. Dann fühle ich mich irgendwie zu Hause. Das säuselnde Glucksen des vorbeifließenden Wassers befriedet mich und erinnert mich immer wieder an die große Ordnung.

Wenn das Knirschen meiner Schritte im Neuschnee an mein Ohr dringt, bin ich tief in mir berührt, weil sich dieses Urgeräusch so vertraut anfühlt, als wäre es schon immer in mir.

All das gehört zu mir, all das bin ich, all das macht mich aus.

Die Geistige Fotografie ist deshalb die höchste Form der Fotografie, weil die Würdigung dir selbst und der All-Schöpfung gegenüber erkannt wird und damit zum Ausdruck gebracht werden kann.

Bilder, die berühren, werden von Menschen gemacht, die selbst berühren und sich berühren lassen.

turtle baby intuitively finds his way.

Das Bild der kleinen Schildkröte berührt, weil wir die universelle Weisheit darin fühlen können.

Wenn Dein Gegenüber Deine Wertschätzung und Hingabe spürt, öffnet sich etwas wesentliches und Dein Foto beginnt zu sprechen.

Ich kenne Fotografen, die im wahrsten Sinne wundervolle Fotos kreieren. Sie fühlen das Wunder-volle, ohne sich dessen voll und ganz bewusst zu sein. Sie folgen intuitiv ihrem Sehnen und zeigen uns durch ihre Hingabe, Ausdauer und Feinsinnigkeit Fotografien unserer Erde mit Menschen, Pflanzen und Tieren die in der Tat voller Wunder sind.

Wenn ein Sebastião Salgado, ein Nick Brandt, Michael O’Neill oder ein Audun Rikardsen unterwegs sind, dann bewegen sich wahrhaftige „Engel“. Sie sind eins mit sich, der Welt und dem, was sie gerade tun. Sie spüren den vollendeten Kreislauf, indem sie selbst existieren und begegnen ihm in voller Würde, Respekt und Hochachtung.

Geistige Fotografie geht noch einen Schritt weiter.

Die tiefste und wahrhaftigste Fotografie ist die, die mit der universellen Quelle verbunden ist.

Demzufolge ist die Geistige Fotografie die höchste Form der Fotografie, die die universelle Weisheit im Bild darstellt

Morgenstimmung auf den Malediven

Darum ist wahr, was der Heilphilosoph David Wared unter anderem dazu sagt:

„Bilder die berühren, werden von Menschen gemacht, die selbst berühren und sich berühren lassen.“

Warum Geistige Fotografie

Geistige Fotografie erweitert und hebt das Bewusstsein unserer Welt an. Diese Verwirklichung ist mit Deinem erweiterten Bewusstsein möglich, wenn Du Fotografie liebst und damit etwas bewegen möchtest.

Der Geistige Fotograf verleiht der fotografischen Abbildung eine weitere, vielleicht die wichtigste Dimension, nämlich die   s e i n e r   e i g e n e n   Geisteshaltung.

Ein fühldenkender Mensch kann sein Wissen durch die Öffnung seines Herzens anheben und kann so Weisheit erlangen. Geistige Fotografie entgrenzt Fotografie. Das heißt – Andere nicht zu be-grenzen, sondern sie anzunehmen und zu impulsieren. Das ist innere Größe und wirkliche Freiheit. Freiheit bedeutet sich selbst nicht zu reduzieren.

Es geht darum, keinerlei Erniedrigung gegenüber jedweder Form auszuüben, sondern sie gänzlich zu vermeiden. Die Würde ist allen angeboren, jedem Tier, jeder Pflanze und jedem Menschen.

Es gibt viele Menschen, die auf der Suche nach mehr Tiefe in ihrem Leben sind und mehr als z.B. nur Kamerabediener sein wollen. Ich selbst war ein Suchender und wurde erinnert. Habe vieles ausprobiert und vieles wieder verworfen. In Köln habe ich Fotoingenieurwesen studiert und als Diplom Fotoingenieur abgeschlossen. Nach etlichen nichtssagenden Bewerbungsgesprächen im Handel und der Industrie habe ich erkannt, – wenn ich lebendig und echt fotografieren lernen möchte, dann brauche ich einen Meister. Dem bin ich in meinem Leben 2 mal begegnet. Dieses Glück und meine Erkenntnisse daraus möchte ich an Dich weitergeben, um Dich schneller und effektiver an Dein gewünschtes Ziel zu bringen.

Unsere Welt ruft immer mehr nach einer Fotografie, die nicht nur abbildet, sondert bildet, die nicht nur darstellt, sondern klarstellt, eine Fotografie, die Dich wirklich berührt

Grundsätzliches zur Fotografie

Grundsätze in der Fotografie, von den Anfängen bis heute

Seit der Entdeckung der Fotografie, hat sich an ihren elementaren Parametern bis heute nichts geändert. Physikalisch gesehen geht es darum, Licht nachvollziehbar und kontrolliert durch eine Öffnung gelangen zu lassen und auf einem lichtempfindlichen Träger zu lagern. Ob Film oder Sensor, spielt dabei eine unwesentliche Rolle.

Ähnlich wie beim Automobil, das zunächst dazu diente den Menschen schneller von A nach B zu befördern, ist daraus ein facettenreicher Luxusartikel geworden. Die Strecke von A nach B bleibt nach wie vor die Gleiche. Wie beim Automobil hat sich die Fotokamera ebenfalls zu einem High-End Artikel entwickelt, die als solche großartige Arbeitserleichterungen mit sich bringt. An den grundlegenden Parametern aber (wieviel Licht in welcher Zeit auf Lichtempfindlichkeit trifft) hat sich nichts verändert.

Ein Fotograf ist jemand, der im besten Falle die Vielfalt der kombinierbaren Parameter versteht und gekonnt einzusetzen weiß.

Hiernach kommt lange nichts. Am klaren Horizont zeichnet sich aber etwas Wesentliches und Wichtiges ab. Das, was Fotografie vom Alltäglichen unterscheidet und in der Tat wirklich ausmacht!

Es ist der Grad der Persönlichkeit und damit die erlangte Weisheit von jenem, der fotografiert, egal ob er oder sie kommerziell, redaktionell oder künstlerisch unterwegs ist. Die Fotos dieser Persönlichkeiten besitzen eine Handschrift. Hiernach kommt wieder lange nichts. 

Weltweit hat bis heute niemand über die Geistigkeit der Fotografie nachgedacht, gesprochen, geschweige darüber geschrieben, außer dem Heilphilosophen David Wared, der mich seit einigen Jahren begleitet und impulsiert.

Unzählige Portraits von Menschen, Tieren und Pflanzen, über tausend Veröffentlichungen für Werbeagenturen, Verlage und Direktkunden, Foto-Ausstellungen, Bücher und ferne Reiseziele habe ich gebraucht, um die Universalität der Fotografie zu erkennen.

Sie ist einzigartig und ein völliges Novum. Lerne die Fotografie neu zu betrachten, damit neue Fotos das Antlitz der Welt verändern. 

Doppelportraits von Michael Jaeger Fotograf Düsseldorf